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Förderung von Konferenzteilnahmen für Nachwuchsforscher_innen in den Gender Studies

Das Referat Gender Studies fördert Konferenzteilnahmen für Studierende und Absolvent_innen der Gender Studies, um (Zwischen- oder Teil-)Ergebnisse ihrer wissenschaftlichen Arbeit auf Konferenzen, Tagungen oder Workshops vorstellen zu können.

Darüber hinaus fördert das Referat Genderforschung auch Konferenzteilnahmen nur  innerhalb Österreichs für Personen, die an der Universität Wien an ihrer Dissertation im Bereich der Geschlechterforschung arbeiten. Diese Förderung versteht sich als ergänzende Maßnahme zur Förderschiene der  Universität Wien für Dissertant_innen der DLE Forschungsservice und Nachwuchsförderung.

Förderkriterien

  • Die Bewerber_innen sind ordentliche Studierende der Gender Studies oder Absolvent_innen bis max. zwei Jahre nach Abschluss des Masterstudiums oder Dissertierende aller Fachdisziplinen der Universität Wien bis max. 5 Jahre nach Abschluss des Masterstudiums, die im Bereich der Geschlechterforschung arbeiten. (Kann für Personen mit Betreuungspflichten um zwei Jahre ausgedehnt werden).
  • Das Diplomarbeits-, Masterarbeits- oder Dissertationsthema wurde bereits von der Studienpraeses bzw. der Studienprogrammleitung bewilligt (bzw. nicht untersagt).
  • Im Fall von Dissertationen wurde die Fakultätsöffentliche Präsentation (FÖP) bereits positiv absolviert.
  • Die Studierenden sind als Präsentator_innen auf der wissenschaftlichen Konferenz, Tagung oder einem Workshop, für die sie sich um eine Förderung bewerben, eingeladen beziehungsweise zugelassen.

Förderhöhe

Die Stipendien decken höchstens 75% der Reisekosten ab und betragen für Europa max. 500 Euro, für Außereuropa 1.000 Euro.

Einreichung

Der Antrag muss vor dem Beginn der Konferenzteilnahme mit allen erforderlichen Angaben per Opens window for sending emailMail (Anlagen als PDF) an das Referat Genderforschung geschickt werden. Es ist nur eine Förderung pro Kalenderjahr und Person möglich; eine Person kann höchstens ein zweites Mal gefördert werden.

Ein vollständiger Antrag enthält folgende Unterlagen und Angaben:

  • bestätigte Anmeldung des Masterarbeitsthemas bzw. Bestätigung über die Genehmigung der Dissertationsvereinbarung
  • Annahmebestätigung der Veranstalter_innen der Tagung, der Konferenz oder des Workshops in Bezug auf die Zulassung zur Präsentation bzw. Einladung,
  • eingereichtes Paper bzw. eingereichte Präsentation,
  • Aufstellung der Reisekosten bzw. Finanzierung bei Mehrfachfinanzierung sowie
  • wissenschaftlicher Lebenslauf und Kontaktdaten (E-Mail)

Einreichtermine: bis 1. April 2019 und  bis 1. September 2019

Über eine Förderung wird zweimal jährlich entschieden. Bitte reichen Sie aus Gründen der budgetären Planbarkeit Ihr Ansuchen rechtzeitig ein. Sie erhalten spätestens zwei Wochen nach Bewerbungsschluss eine Benachrichtigung, ob bzw. in welcher Höhe Ihre Konferenzteilnahme durch das RGF gefördert werden kann. Bitte beachten Sie: Die formale Erfüllung aller Einreichkriterien führt zu keinem Rechtsanspruch auf finanzielle Unterstützung.

Was motiviert für eine Konferenzteilnahme?

Wissenschaftliche Konferenzen sind - im besten Fall - eine Möglichkeit, eigene Ergebnisse und Fragestellungen einem qualifizierten Publikum ("scientific peers") vorzustellen und darüber zu diskutieren. Darüber hinaus sind Konferenzen eine gute Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen und interessante Vorträge zu hören, sich über aktuelle Forschungen zu informieren.

Häufig finden während dieser Konferenzen auch parallele Arbeitstreffen statt oder es wird an Länder übergreifenden Forschungsanträgen gearbeitet bzw. werden Kooperationen angebahnt. Die Möglichkeit, die eigene Arbeit in einer Konferenzpublikation zu veröffentlichen ist ebenfalls für viele ein Anreiz, an einer wissenschaftlichen Konferenz teilzunehmen. Für Early Career Researchers  in der Prae-doc-Phase, aber auch für Studierende, die an ihren Abschlussarbeiten arbeiten, gibt es oft auch spezielle Foren und Formate Konferenzen.

Was ist eine "gute" Konferenz?

Der "akademische Markt" bringt allerdings auch Schattenseiten mit sich: Es fallen vereinzelt Konferenzveranstalter auf, die wohl eher in erster Linie im finanziellen Eigeninteresse über hohe Gebühren für Teilnahmen und Online-Publikationen im Selbstverlag großen Profit versprechen - bis hin zum Betrug (auch bekannt unter dem Begriff "predatory conferences/publishers"). Es empfiehlt sich daher vor einer Einreichung kritisch zu hinterfragen, wie sich die Bedingungen der Einreichung und Organisation gestalten und ob z.B. die beteiligten Personen und Organisationen im speziellen Themenbereich bekannte Expert_innen sind bzw. es sich um eine wissenschaftliche Vereinigung oder Institution handelt. Fragen Sie im Zweifelsfall auch Kolleg_innen, ihre Betreuungsperson oder auch im Referat Genderforschung, um eine zweite Meinung zu erhalten.

Kontakt für weitere Fragen

Opens window for sending emailMag.a Katrin Lasthofer 

Kontakt

T: +43-1-4277-18452


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