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Biografische Repräsentationen: Eine Auseinandersetzung mit den RADICAL BUSTS von Marianne Maderna

Im Rahmen des Schwerpunkt-Seminars "Repräsentationspolitiken – Geschlechterpolitiken" unter der Leitung von Sigrid Schmitz haben Studierende des Masterstudiums Gender Studies der Universität Wien anhand der Frauen-Büsten und Gedichte der Opens external link in new windowAusstellung RADICAL BUSTS von Marianne Maderna (Arkadenhof der Universität Wien, 2. März – 26. April 2015, im Rahmen des 650-Jahr Jubiläums) Biografien erstellt und bearbeitet. Hierzu haben die Teilnehmer_innen 28 der 36 von Maderna portraitierten Frauenfiguren ausgewählt, denn ebenso wie für die Künstlerin war auch für die Studierenden die Auswahl individuell motiviert.

Im Zentrum dieser repräsentationskritischen Auseinandersetzung standen Fragen welche biografischen Formen geeignet sein können, um Frauen(leben) in der Geschichte in ihrer Vielfalt und mit ihren gesellschaftlichen Beiträgen sichtbar zu machen, ohne vereinfachende Homogenisierungen und Geschlechterdeterminationen zu reifizieren.

Die Einordnung biografischer Narrationen in die jeweiligen gesellschaftlich-historischen Diskurse, die Verdeutlichung von Ein- und Ausschlussmechanismen, die kritische Reflexion von geschlechtlichen Zuschreibungen, die Situierung der Protagonistinnen zur Frauenbewegung und zu feministischen Diskursen ihrer Zeit, aber auch die eigene Positionierung und Hinterfragung des verwendeten biografischen Materials sowie eigene Schwerpunktsetzungen und Darstellungsformen zeichnen diese „biografischen Notizen“ aus.

Wir freuen uns, die Ergebnisse der Arbeit hier zur Lektüre zu stellen – Anregungen und Kommentare zur Frage der Repräsentationspolitiken sind willkommen!

Kontakt: Opens window for sending emailSigrid Schmitz

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