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Gründungsversammlung der "Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung" (ÖGGF)

Am 23.11.2011 fand im Rahmen der von gendup - Büro für Gleichstellung und Gender Studies der Universität Salzburg, Institut für Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Linz, der Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck sowie dem RGF und beteiligten Wissenschafter_innen aus ganz Österreich vorbereitete Gründungsvesammlung der inter- und transdisziplinären ausgerichteten "Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung" im Unipark Nonntal der Universität Salzburg statt.

Teilnehmer_innen des Gründungstags der ÖGGF (Foto: Schmutzhard)

Kurze Rückschau auf den Gründungstag

Durch den Tag führte Cornelia Brunnauer (gendup, Uni Salzburg und Organisationsteam der Gründung).

Am Beginn standen Begrüßungen und einführende Worte von

  • Ralph Poole, Vorsitzender des Interdisziplinären ExpertInnenrates für Gender Studies an der Universität Salzburg;
  • Gabriella Hauch, Universität Wien, die über Jahre hinweg den Denkprozess zu einer Österreichische Gesellschaft für Geschlechterforschung als begleitete und einen Rückblick über den Zeitraum der Entstehung der Idee bis hin zur Gründungversammlung gab
  • Kristina Hofer und Katrin Lasthofer, die dem Organisationsteam zur Gründung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung angehörten und einen Überblick über die organisatorischen Schritte im Vorfeld, die Diskussionen zur Statutenentwicklung sowie die wissenschaftliche Kräftebündelung, welche zur  Gründung hinführte, präsentierten;
  • Elisabeth Grabner-Niel, Büro für Gleichstellung und Gender Studies an der Universität Innsbruck, die über die Diskussionen innerhalb der Gender Plattform zu einer Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung sowie deren Bedeutung für die Koordinationsstellen an den Universitäten berichtete.

Anschließend referieren Wissenschafter_innen, ausgehend von ihren jeweiligen Fachbereichen, über ihre Positionen zu einer Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung:

  • Erna Appelt, Universität Innsbruck: „Wofür und zu welchem Zweck brauchen wir eine Gesellschaft für Geschlechterforschung? Einige grundsätzliche Überlegungen zur Gründung und Ausrichtung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung“;
  • Sigrid Schmitz, Universität Wien: Gender & STS (Science Technology and Society) für Gesellschaft, Hochschule und transdisziplinäre Gender Studies: Eine Positionierung aus persönlicher Biographie und Vernetzung
  • Heike Raab, Universität Innsbruck: Von Gender über Queer zur Intersektionalität? Hochschulpolitische Notizen und bildungsbiographische Artikulationen zum Entstehen der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung
  • Alexander Fleischmann, Akademie der bildenden Künste:  Künstlerische Forschung und Gender Studies; und
  • Katharina Prinzenstein für den Verband feministischer Wissenschafterinnen. Verein zur Förderung freier feministischer Wissenschafterinnen und feministischer Wissenschaften in Österreich: Feminismus (in) der Geschlechterforschung. Ein Denkbeitrag zur Gründungsveranstaltung der österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung / Gender Studies

Den forschungspolitischen Kommentaren folgte eine Diskussion im Plenum, die Marion Jarosch (Forschungsplattform Geschlechterforschung der Universität Innsbruck und Mitorganisatorin der Gründungsveranstaltung) moderierte.

Statuten verabschiedet, erster Vorstand gewählt

Nach einer Mittagspause wurden die im Vorfeld von einer etwazwanzigköpfigen Redaktionsgruppe erarbeiteten Statuten verabschiedet (Moderation: Martina Gugglberger und Kristina Hofer, IFG  Universität Linz), und ein erster Vorstand wurde gewählt (Moderation: Sonja Lydtin, Stabstelle Gender Mainstreaming der Meduni Wien und Mitglied der Redaktionsgruppe, und Katrin Lasthofer, RGF Wien).

Der erste Vorstand der ÖGGF besteht aus

  • Andrea Braidt (Vizerektorin an der Akademie der bildenden Künste Wien; Obfrau),
  • Sigrid Schmitz (Professorin für Gender Studies an der Universität Wien; Stlv. Obfrau),
  • Kirstin Mertlitsch (Geschäftsführende Leiterin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterstudien an der Alpen Adria Universität Klagenfurt / dzt. DFG-Stipendiatin GraKo „Geschlecht als Wissenskategorie“ HU Berlin; Schriftführerin),
  • Alexandra Kautzky-Willer (Professorin für Gender Medicine an der Med Uni Wien; Kassiererin) sowie
  • Erna Appelt (Professorin für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Geschlechterforschung an der L.-F. Universität Innsbruck),
  • Ralph Poole (Professor für Amerikanistik an der P.-L. Universität Salzburg) und
  • Heike Raab (Universitätsassistentin am Fachbereich Inklusive Pädagogik und Disability Studies der L.-F. Universität Innsbruck).
  • Außerdem gehören die Juristin Elisabeth Greif (J.-K. Universität Linz) und die Technikerin Birgit Hofstätter (TU Graz) dem Vorstand als kooptierte Mitglieder an.Somit sind alle Universitätsstandorte Österreichs vertreten.

Als Rechnungsprüfer_innen wurden Alexander Fleischmann (AK Bild) und Marion Jarosch (UIBK) gewählt.

"Vorprogramm": Verleihung des Erika-Weinzierl-Preises

Am Vorabend der Gründungsversammlung fand am 22.11.2012 ebenfalls im Unipark Nonntal die Verleihung des Erika-Weinzierl-Preises für ausgezeichnete Abschlussarbeiten im Bereich der Frauen- und Geschlechterforschung der Universität Salzburg (gendup) statt. Die Auszeichnung ging an Andrea Gruber für ihre Diplomarbeit "Körperpolitik in Österreich: zum Umgang mit Intersexualität".

 

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